EISENBERGER

Der Künstler Christian Eisenberger

Eisenberger

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Christian Eisenberger wurde 1978 in Semriach in der Steiermark (Österreich) geboren. Er lebt und arbeitet in Semriach und in Wien.

Nach einer Schlosserlehre studierte Christian Eisenberger 1999 Malerei an der Ortweinschule in Graz.

Ab 2000 besuchte er kurze Zeit die Klasse für Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Frühe Aufmerksamkeit erlangten seinen Kartonfiguren, von denen er weltweit über 9900 Stück auf Strassen und Plätzen verteilte. Karton, Klebeband und Abfallmaterial nutzt Christian Eisenberger bis heute, wobei er sich auch jedes andere Material aneignet: Mühelos wechselt er zwischen Malerei, Skulptur, Video, Performance, Street-Art und Land-Art. Seine Arbeitsweise ist geprägt von Zügellosigkeit, Arbeitslust, Tempo und Zufall. Durch stetige Repetition entstehen ständig neue Serien. Bei aller Abstraktion bleibt der Mensch ein immer wiederkehrendes Motiv.

2002 eröffnete Christian Eisenberger mit der Kunsthalle "K2" in einer Blumenrabatte in der Dorfmitte von Semriach einen Ausstellungsraum von der Grösse eines Schuhkartons, wo er Minikunstwerke von befreundeten KünstlerInnen ausstellte.

Der Kunstbetrieb in Wien wurde spätestens in dem Moment auf Christian Eisenberger aufmerksam, als dieser vor wichtigen Vernissagen die Schaufenster etablierter Galerien mit selbstgedruckten Plakaten zuklebte. Bereits früher hatten Fans begonnen, Eisenbergers Kartonfiguren systematisch von den Strassen abzuräumen, zu sammeln und zu verkaufen.

"Obwohl ich immer den gleichen Kopf male, ist es nie der gleiche Kopf. Da gibt es immer Unterschiede und das finde ich spannend." Christian Eisenberger

Ab 2006 stellte Christian Eisenberger selbst in Galerien aus. Messe-Erfolge stellten sich durch Ausstellungen mit den Galeristen Viktor Bucher und Philipp Konzett ein. Seit 2013 wird Christian Eisenberger von der Wiener Galerie Krinzinger vertreten.

"Das Atelier ist ein tennishallengrosser Raum mit tausenden, wenn nicht zehntausenden von Werken. Aber es hat auch einen Tisch, an dem er arbeitet. Auf dem Boden sind irgendwelche Bilder. Dort schüttet er was drauf, eine Säure oder so, die das Bild zerfrisst und dem Bild eine neue Zeichnung gibt. Wenn ich ein bisschen Geld hätte, dann würde ich das ganze Studio, genau so wie es ist, alles kaufen, verschliessen und mindestens hundert Jahre so lassen."

Nicola von Senger, Galerist und Kunstsammler in Zürich

http://christianeisenberger.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Eisenberger

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